03. September 2017 – Organisiert von Urs Oettli, Goldach, AL U21-Final, in Zusammenarbeit mit den Sportschützen Gossau, wurde in der Schiessanlage Breitfeld der 19. U21-Final in den Kategorien Junioren und Jugendliche (J/JJ) ausgetragen. Im Gegensatz zum Vorjahr glänzte die Kategorie Sport (Stagw) mangels Beteiligung mit Abwesenheit. Die 58 Junioren (Jungschützen) und 14 Jugendlichen, die sich mit dem Stgw 90 im Breitfeld einfanden, hatten sich mit dem Bundesprogramm sowie dem Feld- und Wettschiessen für den Final qualifiziert. Als Gäste konnte Urs Oettli Kantonalpräsident Köbi Büchler sowie Martin Gretler, BL Nachwuchs und Felix Lengwiler, Präsident RSV Fürstenland begrüssen. Im Büro wurde er tatkräftig unterstützt von seiner Frau Isabelle und Marc Niederer (SpS Gossau). Obwohl der Anlass kurz nach Mittag mit dem Absenden zu Ende ging, hatten die Gastgeber nebst dem Kiosk mit Getränken und Snacks auch den Grill in Betrieb genommen, um Hungrige zu verwöhnen.

HP U21 Final Junioren 0012

v.l. Roman Schoch, Jérôme Trachsel, Vanessa Schena

HP U21 Final Jugendliche 0009

v.l. Cédric Perret, Yves Saxer, Levin Müller

Urs Oettli, der die Rangverkündigung

mit Übergabe der Medaillen und Kino-Gutscheinen sowie die Auslosung von weiteren 15 Gutscheinen unter den Anwesenden vornahm, gratulierte allen Beteiligten zur Finalteilnahme. Zudem bedankte er sich beim Helferteam, bei den SpS Gossau sowie bei allen Ausbildnerinnen, Ausbildnern und Begleitpersonen, für deren wertvolle Arbeit in den Vereinen. Auch Martin Gretler wandte sich an die Sportlerinnen und Sportler und gratulierte ihnen zum Erreichen des Finals sowie zum Gewinn der Medaillen. Unter anderem legte er ihnen nahe, ihr spannendes Hobby weiterhin mit Freude auszuüben.

Für die Teilnahme am Endfinal der besten 13 J und fünf JJ mussten sich die 72 Teilnehmerinnen und Teilnehmer abermals in zwei Runden (2x10 Schuss/A10) qualifizieren. Gegenüber dem Vorjahr wurde der Finalmodus insofern angepasst, als die ersten fünf Einzelschüsse zwar auf dem Monitor gezeigt jedoch nur als Total bekannt gegeben wurden. Alle Finalschüsse 1-17 auf die 100er-Scheibe, kommandiert von Schützenmeister Ewald Bossard (SpS Gossau), der auch die Resultate laufend bekannt gab, mussten innerhalb von 30 Sekunden geschossen werden. Nach den ersten fünf Schüssen schied nach jedem weiteren Schuss jeweils der Letzte der auf Monitoren laufenden Rangliste aus.

Während bei den Jungschützen zwischen den Rängen 2 bis 11 Abwechslung ins Spiel kam, flog der 15-jährige Jérôme Trachsel, Buchs-Räfis SG, von Anfang an allen davon. Am Schluss seines Alleingangs wies er gegenüber dem zweitplatzierten Roman Schoch, Wil SG Stadt, einen Vorsprung von 34 Punkten auf (Schussdurchschnitt 91.88). Damit konnte er die Goldmedaille unangefochten in Empfang nehmen. Was hinter dem Sieger geschah, kann man so beschreiben.

  Roman Schoch (2. Schlussrang, Vorjahr 10., Gewinner Silbermedaille): 3. Rang nach den Schüssen 11, 13, 15; 2. Rang nach 14, 16, 17.

  Vanessa Schena (Vj 2.), Mols SG (3. Schlussrang, Gewinnerin Broncemedaille): 2. Rang nach den ersten 5 Schüssen, ebenso nach 6, 7, 8, 11, 12, 13, 15; 3. Rang nach 9, 10, 14, 16.

  Patrick Scheiwiller (Vj 4.), Niederbüren MSV (5. Schlussrang): 2. Rang nach 9, 10; 3. Rang nach 7, 8, 12, 13.

  Joel Blumer (Vj 6.), Grabs SV (8. Schlussrang): 3. Rang nach den ersten 6 Schüssen.

Die Ränge 4, 6, 7 sowie 9-13 waren in die Entscheidung um die  Medaillen nicht involviert. Teilnehmer siehe Rangliste. Schützen mit 100er-Treffern: Roman Schoch und Patrick Scheiwiller.

Bei den Jugendlichen verteidigte Yves Saxer, Wil SG Stadt (Vj 5.), den 1. Rang aus der Qualifikation und gewann den Schlussfinal und damit die Goldmedaille, mit 28 Punkten Vorsprung auf seinen Vereinskollegen Cédric Perret, der die Silbermedaille entgegennehmen konnte. Mit 98 Punkten den höchsten Treffer erzielte Cédric Perret, gefolgt von 97 seines Kollegen und 96 von Levin Müller, der die Broncemedaille gewann. Daniel Giger, Mols SG, schied auf dem 5. Rang als erster und Norea Schmucki auf dem 4. Rang als zweite aus. Ausscheiden hin oder her, nebst den Medaillengewinnern haben auch alle anderen Sportlerinnen und Sportler, die den Final erreicht haben, ein grosses Kompliment verdient. (Peter Jenni, Presse SG-KSV)