Die JS und JJ der Stadtschützen Wil feiern einen Doppelsieg.

12. August 2017 – Seit seiner Wahl in den Vorstand (DV 2017), bekleidet Martin Gretler im Leitenden Ausschuss die anspruchsvolle Aufgabe des Bereichsleiters Nachwuchs. Dass er seinen Job ernst nimmt, wurde spätestens anlässlich seiner Premiere beim St.Galler GM-Final JS und Gruppenwettkampf Final JJ jedermann klar. Die Frage, ob er nach der Wahl ins kalte Wasser geworfen wurde, verneinte er vehement. Seiner Vorgängerin wand er dabei ein besonderes Kränzchen: «Erika Breitenmoser verstand es ausgezeichnet, mich auf meine neue Aufgabe vorzubereiten.» Martin Gretlers Fazit über seinen ersten Ernstfalleinsatz: «Mein Motto „Freude durch Treffen – Treffen macht Freude“ hat sich voll erfüllt.» Er freue sich heute schon auf die Ostschweizer Finals vom 26. August in Luzisteig beziehungsweise Landquart, betonte er.

HP KGW JJ 0438

v.l. Weesen SV, Wil Stadt 1, Wil Stadt 2, vorne BL Martin Gretler

 

Gäste gehören dazu und sind willkommen

Wie es sich für einen kantonalen

Anlass gehört, konnte Martin Gretler auch Gäste aus Verband, Politik und Militär begrüssen, darunter Nationalrat Jakob Büchler und Erich Hagmann, Präsident und Vizepräsident des SG-KSV, Rita Zahner, Willi Giger und Sepp Hämmerli, Präsidentin, Pressechef und JS-Chef des RSV See-Gaster, Gemeinderat Patrick Züger, Schmerikon, sowie die ESO Kreis 18 und 19, Oberst i Gst Werner Hürlimann, Azmoos und Oberst Peter Raschle, Appenzell.

«Gruppenwettkämpfe erhöhen die Spannung»

Der Gruppenwettkampf Final Jugendliche, besetzt mit acht Dreiergruppen, wurde in der Schiesssportanlage «Wilertobel» in Kaltbrunn ausgetragen (2x10 Schuss auf die 10er-Scheibe). Dabei liessen Yves Saxer, Loris Fent und Cédric Perret, Wil SG Stadt 1, den übrigen Teilnehmern wie schon im Vorjahr (Vj) keine Chance. Mit 28 Punkten Vorsprung verwiesen sie Sarina Büsser, Silja Schmucki und Levin Müller, Weesen SV 1 (Vj 3.), auf den 2. Rang. Bronce sicherten sich Tobias Truniger, Patryk Hug und Eryk Hug, Wil SG Stadt 2. Die Einzelrangliste führt Yves Saxer mit dem zweithöchsten Tagesresultat (187) an, ex aequo mit JS Roman Schoch, beide Wil SG Stadt.

Die Jungschützen genossen für den GM-Final (22 Vierergruppen) Gastrecht beim SV Schmerikon, in der Schiesssportanlage «Chlausen» in Tuggen. Obwohl im Linthgebiet gelegen, gehört Tuggen zum Kanton Schwyz. Wil SG Stadt 1 (Vj 16.) liess diesmal nichts anbrennen. Tamara Hildebrand, Roman Schoch, Joel Auf der Maur und Michael Rasportnig holten den Sieg mit 34 Punkten Vorsprung ebenfalls in die Äbte-Stadt und verwiesen den MSV Wiesen mit Reto Breitenmoser, Lukas Brändle, Nico Bollhalder und Pascal Breitenmoser auf den 2. Rang. Weesen SV 2, mit Lucien Jolly, Simone Hämmerli, Tatjana Holinger und Denise Hämmerli holten Bronce ebenfalls an den Walensee. Die Einzelrangliste führt Tamara Hildebrand, Wil Stadt, mit 189 Punkten an. Alles Weitere ist aus den Ranglisten ersichtlich.

HP GMF JS 0441

v.l. Wiesen MSV. Wil Stadt 1, Weese SV 2 mit ihren Betreuern

Herzliche Gratulation allen Medaillen-Gewinnerinnen und –Gewinnern. Aber auch ein dickes Kompliment an alle Sportlerinnen und Sportler, welche die Finals  erreicht haben.

«Heute war ein Supertag»

Zum gemeinsamen Mittagessen waren die 112 Sportschützinnen und –schützen sowie die Funktionäre und Gäste in die Mehrzweckhalle des Oberstufenzentrums Kaltbrunn eingeladen, wo sie von der Dorfmetzg Büchler und vom MSV Kaltbrunn mit einem feinen Menü verwöhnt wurden. Bevor Martin Gretler zum Absenden überleitete, überbrachte Gemeinderat Patrick Züger die Grüsse der Gemeinden Schmerikon und Kaltbrunn, wobei er unter anderem ausführte, Schiessen sei bereits an der ersten Olympiade der Neuzeit von 1896 in Athen Disziplin gewesen. Rita Zahner, Präsidentin des RSV See-Gaster, gratulierte allen Jungschützen und Jugendlichen zum Erreichen der Finalteilnahme. Dann aber war die Reihe an Martin Gretler, für das Rangverlesen und die Übergabe der Medaillen. Vorab jedoch munterte er seine jungen Zuhörerinnen und Zuhörer auf, ihren schönen Sport mit viel Ausdauer und Konzentration weiter auszuüben, da die Vereine und Verbände ohne ihr Engagement niemals existieren könnten. Als wichtigstes Ziel bei Anfängern nannte er «alle Schüsse ins Schwarze bringen», das nur mit einem langsamen Aufbau ermöglicht werden könne. Auch wenn es sich beim Schiessen um eine Einzelsportart handle, erhöhe die Teilnahme in einer Mannschaft den Druck, gute Resultate zu erzielen, wobei auch Niederlagen dazu gehörten. Die Spannung am heutigen Tag sei bis zuletzt stets hoch geblieben - «es war ein Supertag», so Martin Gretler. Den Qualifikanten wünschte er viel Glück für die Teilnahme an den Ostschweizer Finals im Bündnerland. Zum Schluss bedankte er sich herzlich beim RSV See-Gaster für die top Organisation und Durchführung des Anlasses, wobei er speziell Sepp Hämmerli und Rita Zahner erwähnte, dabei jedoch alle Helferinnen und Helfer des MSV Kaltbrunn und des SV Schmerikon nicht vergass. (Peter Jenni, Presse SG-KSV)