OS Jungschuetzen HP1 0119

Einflug im Breitfeld

OS Jungschuetzen mit Super Puma HP3 0928

Die glücklichen Gewinner des Pumafluges

26.09.2016 – Bekanntlich haben Nina und Manuel Duft, MSV Rufi-Maseltrangen (SG KSV), zusammen mit den Ostschweizer KSVs AI, AR, SH, TG, ZH den Spezialpreis der Territorialregion 4 für Jungschützen gewonnen - einen Flug mit dem Super Puma nach Thun. Von Dübendorf her kommend, bereits mit den Zürchern an Bord, landete der «Puma AS532 T-334 der Swiss Air Force» gegen 10.30 Uhr bei der Schiesssportanlage im Breitfeld, um die Jungschützinnen und -schützen der übrigen KSVs aufzunehmen. Das ging zwar schnell,

doch dann dauerte es 20 Minuten, bis der letzte Jungschütze, der sich auf dem Weg ins Breitfeld offenbar verfahren hatte, ebenfalls eintraf. Dennoch pünktlich, der Abflug war für 10.50 Uhr programmiert (der Puma war zu früh eingetroffen), startete die Maschine. Mit an Bord war auch Manfred Koller, Nachwuchschef AI, der die Reise koordiniert hatte. Der Hinflug sei in touristischer Manier über viele Seen erfolgt, berichtete ein Teilnehmer. In Thun wurde die Gruppe von Divisionär Hans-Peter Kellerhals, Kommandant der Territorialregion 4 (Ostschweiz: ZH, GL, SH, AR, AI, SG, TG), empfangen.

Rundumsicht im Simulator

Nach dem Mittagessen in der Kantine des Waffenplatzes erfolgte ein Spaziergang durch das Panzermuseum, in dem Fahrzeuge verschiedener Staaten bestaunt werden konnten. Anschliessend kamen die JS in den Genuss einer Fahrt in einem Schützenpanzer. Höhepunkt des Aufenthalts in Thun dürfte wohl der Besuch im «Elektronischen Taktiksimulator für Mechanisierte Verbände „ELTAM“» gewesen sein. «Damit hat die Armee ein modernes Ausbildungsmittel zur Schulung der Kommandanten und Stäbe aller mechanisierten Kampf-Bataillone und – Kompagnien im Gefecht der verbundenen Waffen» (aus www.he.admin.ch). Besonders fasziniert waren die Reiseteilnehmenden von den «originalgetreuen Kampfraum-Nachbildungen mit einer 360° Aussenansicht und Quadrophonie-Sound», die den Bataillons- und Kompagnie-Kommandanten zur Verfügung stehen», wovon Nina Duft besonders schwärmte. Übrigens: Der Elektronische Taktsimulator ELTAM ermöglicht eine zielorientierte und umweltschonende Ausbildung der Milizkader, wie betont wird.

Ein einmaliges Erlebnis

Der Rückflug, in Begleitung von Divisionär Kellerhals, erfolgte via Emmen. Nach der Landung wurden Nina und Manuel von ihrer Mutter Bernadette Duft und den Grosseltern Margrith und Hans Duft empfangen, die bereits am Vormittag beim Abflug zugegen waren. Hans-Peter Kellerhals zeigte sich vom Empfangskomitee erfreut und bedankte sich für dessen Anwesenheit. Die Reiseteilnehmer waren ob des wohl einmaligen Erlebnisses in ihren Sportschützen-Karrieren begeistert, wie man unschwer feststellen konnte. Der Gesprächsstoff darüber dürfte bei ihnen nicht so schnell versiegen. Beim Abheben zum Rückflug nach Dübendorf wirbelte der Puma zum vierten Mal viel Staub und Gras von der Wiese auf, wobei sich die nur etwa 20 Meter entfernten Zuschauer in Acht nehmen mussten, ob des massiven Drucks nicht selbst weggefegt zu werden. Im Gegensatz zu einer in der Nähe weidenden grossen Schafherde, deren Tiere ob des Lärms bei Start und Landung keinerlei Reaktion zeigten und nicht einmal den Kopf hoben. (Peter Jenni)